Krokuswiesen

Die Krokuswiesen in Drebach. Man musste ein paar Tage auf regenfreies Wetter warten, dementsprechend war der Andrang groß heute.

Nun sind alle „Nackten Jungfern“ aufgeblüht. Die wilden Frühlingskrokus kommen in zartem Violett daher. Sie haben meistens nur 3 Laubblätter, kahle Staubblätter und sind kleiner als die meisten ihrer Verwandten.

Der Erzählung nach durfte der Drebacher Heilkundler und Pfarrer Rebentrost aus Dank für ärztliche Hilfe beim Sächsischen Kurfürst sich einige Pflanzen aus dem Botanischen Garten in Dresden aussuchen. Er nahm sich Milchstern, Vogelmilch und Krokus mit.

Die Krokus vermehrten sich üppig über die Zeit. Bis heute durch Zwiebelteilung und Samenflug. Nach etwa 300 Jahren haben sie sich auf insgesamt 40 Wiesen und 7 ha vor allem rund um den unteren Ortsteil verbreitet. Die Flächen sind Naturdenkmal.

Ein paar Tage geht das Schauspiel noch, dann verblühen sie wieder…

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