Es ist (nach wie vor) angezapft

Bald ist ja wieder Oktoberfest, sorry fuer das Wortspiel. Diverse Scherzbilder zum Thema kann man leicht im Netz finden. Kann mir also einen Beitrag zum “Abhoeren” dann doch nicht verkneifen. Viel Aufregung in den letzten Wochen um ein recht altes Thema, denn eigentlich wussten wir es doch: Die Kommunikation ueber verschiedene Wege im Internet ist nicht sicher und mitlesbar, mitunter auch, wenn gaengige Verschluesselung angewandt wird. Zentrale Stellen nutzen das, so wie die NSA postuliert und unisono in Deutschland nachgesprochen, nur zu Zwecken der Terrorismusbekaempfung.

Am Ende moechte ich das gerne glauben, vielmehr spielt das tatsaechlich nicht die ganz grosse Rolle fuer mich (wenn ich mich nicht irre), denn als Einzelperson bin ich wohl recht uninteressant und stelle mich in meinen Gewohnheiten auch nicht um deshalb.

 

Aber nehmen wir doch nur einmal an, es geht gar nicht um den Einzelnen oder den so genannten Normalbuerger. Denn offensichtlich sind alle betroffen, wie sieht es denn mit “befreundeten” Regierungen in Europa aus? Gibt es dadurch etwa ein Erpressungspotenzial an neuralgischen Stellen und nimmt vorallem Amerika auf Europa dadurch Einfluss?. Das ist recht wahrscheinlich, mag mir nicht gefallen und ich mag auch nicht, dass sich Massenprofile erstellen lassen, die man nicht nur zu “guten” Zwecken einsetzen mag. Man fuehlt sich jedenfalls manipuliert.

 

Und da kommt dann unweigerlich die Frage auf, was wirklich angemessen ist. Hmm. Aendern wird sich uebrigens nicht viel, denn Snowden ist nur ausserhalb der USA ein “Held” und auch bei uns nimmt das Interesse der Medien fix wieder ab. Vom deutschen Kabinett erwartet man zurecht gar nichts weiter an verwertbarem Kommentar. Schade. Aber da muss man sich eh schon selbst Gedanken machen.

 

Ich jedenfalls moechte in Sicherheit leben, logisch. Aber das kleine Eckchen, in welches man nun reinschauen kann, reicht mir schon mal und ich lehne die Praxis, mit der Geheimdienste in der Informationsbeschaffung im Internet vorgehen, einfach mal persoenlich ab.

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