iPhone-Wallet und Präsentation

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Apple präsentiert heute am 09.September diverse Neuigkeiten. Damit schnell noch zum Thema, da wir ja heute abend dann schon mehr wissen.
Und Spiegel Online trägt auch zu Mutmaßungen bei, mit einem Artikel vom 01.September, „Kooperation mit Kreditkartenfirmen: Apple macht iPhone zu digitaler Geldbörse“, wo es lautet:
 
„Das nächste iPhone könnte die Bankkarte ersetzen: Eine entsprechende Abmachung soll Apple mehreren Berichten zufolge mit Visa, Mastercard und American Express getroffen haben…“. Und was man hier nachlesen kann:
 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-einigt-sich-offenbar-mit-visa-mastercard-amex-auf-bezahldienst-a-989136.html
 
Scheint ja recht toll und neu zu sein, was Apple da vor hat ;-). Hoffentlich vergessen wir in ein paar Jahren nicht die eigentlichen Urheber einer existierenden Technologie. Aber vielleicht braucht es auch einfach nur wieder jemanden, der genügend Energie hinter ein Thema setzt, setzen kann.
 
Und dabei fällt dem geneigten Beobachter aus der Branche wieder einmal auf: Um diversen Innovationen das Steckenbleiben zu ersparen, braucht es einen Katalysator, oft genug muss das „Henne-Ei-Prinzip“ durchbrochen werden.
 
Haben Mastercard oder VISA wirklichen Kontakt zum „Bezahler“? Nein, haben sie nicht, genauso wenig wie ein Wallet-Anbieter oder Kartenhersteller. Sind etwa klassische Banken in vorderster Front, um neue Bezahltechniken voranzutreiben? Sind sie auch nicht. Hat man eine Plattform und genügend Kunden (um nicht zu sagen „Fans“ der Produkte, die man da schon auf dem Markt hat) ist man in einer ganz anderen Situation. Und beschränkt man sich nicht nur auf lukrative Werbeeinnahmen im Online-Umfeld (also auf seine Firmenkunden), ist also wie Apple recht universell unterwegs, dann ist man in der Lage, auch solche Themen, wie dies hier voranzutreiben. Dazu setzt man die bestehenden Bausteine zusammen und bringt sie optimalerweise zum Erfolg.
 
Dagegen ist an sich nichts zu sagen. Ich mag einfach nur nicht, das Ganze dann als die eigene Erfindung zu verkaufen. Denn an sich ja eine gute Sache, wenn es mit dem kontaktlosen Bezahlen per RFID/NFC und einer diversen Börsenfunktionalität auf dem Smartphone mit etwas mehr Schwung weiter geht…
 

Swen Hopfe

 

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