per Mikroskop

Und hier wieder etwas aus unserer Foto-Sparte.

Mikro meint noch etwas kleiner als Makro, missverstaendliche Begriffe eigentlich also, denn die „normalen“ Bilder, liegen nicht irgendwo dazwischen, sondern alles spielt sich hier weit unter der gaengigen „Vergroesserung“ ab. Was dabei in den Hintergrund tritt und was man an Motiven unter einem Mikroskop alles interessant finden kann, das bleibt dann auch einem separaten Grundlagen-Artikel vorbehalten. Hier soll es also um die Hardware gehen.

Mikro T in per Mikroskop

Wie im Bild zu sehen, gibt es dazu zum Beispiel dieses Geraet, vielmehr verschiedene Geraete auf dem Markt, allesamt keine Profimikroskope. Die braucht der Biologe oder Mediziner, der Hobbyfotograf setzt da mehr auf Kostenguenstiges, vor allem aber auf ein Teil mit direkter Verbindung zum PC, um die Abbildungen moeglichst direkt weiterverarbeiten zu koennen.

Mit der handelsueblichen Hardware erreicht man dann Vergroesserungen von etwa 50- bis 300fach. Die Motive streuen sich also von Fauna bis Flora, Geweben, Kristallen bis zu Pollen, Sporen, Haare und all das, was interessant erscheint.
Und es offenbaren sich auch Schwaechen der Hardware derzeit, von schlechter Beleuchtung (LED-Auflicht ist oft inklusive), anhaengigem Bildrauschen bis hin zur Instabilitaet der Vorrichtung, wenn man Objekt und Mikroskop-Kamera irgendwie sicher fixieren will.

Genau deshalb haben wir auch unser „eigenes“ Hobby-Geraet (im Bild) gebaut. Mittels Grundplatte und darin eingesenkter transparenter Platte, wo man auch von unten Durchlichten kann. Aufgesetzt wird im Normalfall auf einem Objektivring, damit steht das Geraet dann auch richtig. Beim untersuchten (eigenen) Digitalmikroskop kann man noch am Ring drehen, um die Polarisation zu veraendern. Das funktionierte auch ganz gut, stoerende Lichtreflexe konnten oft ausgeblendet werden.
Natuerlich fehlen Extras wie Objekttraeger oder Proben, die man bei jedem Junior-Experimentierkasten mitkriegt. Die werden aber eigentlich auch nicht gebraucht. Derzeit sind 5MPixel usus, richtig billige Geraete sollte man meiden. Die Stromversorgung erfolgt allein durch den USB-Anschluss. Eine mitgelieferte Miniaturscala (transparente Folie mit aufgedruckten Strichen im Bereich von Zehntel Millimeter) hilft zusammen mit der mitgelieferten Software beim Ausmessen von Objekten

Ist man wirklich interessiert an der Sache (das geht besser mit einiger Vorerfahrung, ist aber nicht Bedingung), dann erscheinen 70 bis 90 Euro als ueberwindbare Huerde, sich ein Digitalmikroskop aus dem Versandhandel zu erwerben. Am besten, man erwartet nicht zu viel. Dann sind diverse Erfolge letztlich um so schoener…

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