Es glitzert zwischen großem Spargel

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Nicht, dass wir uns falsch verstehen, die Nutzbarmachung alternativer Energien ist eine Gemeinschaftsaufgabe und muss unser zukünftiges Leben sichern, denn mit den „alten“ Energien ist es früher oder auch etwas später vorbei. Was die mittel- bis langfristige Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit von Kohle, Gas, Erdöl betrifft, da streiten sich noch die Experten. Die Auswirkungen sind aber schon jetzt spürbar.

Froh sollte man eigentlich sein, wenn Dinge getan werden, die in die vermeintlich richtige Richtung gehen, denn ansonsten ist der Mensch ja ein Gewohnheitstier und tut erst dann etwas, wenn es fast zu spät ist. Also ran an die Windkraft und die Solarenergie! Eigentlich richtig, jedoch treibt auch der Aktionismus und die Regularien, die Mensch und Politik sich dazu auferlegt, mitunter etwas Stilblüten.

Solar T in Es glitzert zwischen großem Spargel

Der Dichter streift also durch die Lande und notiert sich: „Ich sehe Erdbeer- und Kartoffelfelder, die keine mehr sind. Einmütig neben dem Raps, der die flüssige Nahrung für unsere Vehikel gibt, stehen die glitzernden Module, welche die Stromnahrung für unsere Betriebe geben. Der Spargel ist groß in unseren Zeiten, groß wie Bauwerke, 15 Meter hoch mit Flügeln dran. Entlang des schmalen Weges dorthin steht die Bienennahrung, an dessen Blüten wir auch dann unsere Seelen nähren…“

Sofern noch etwas für unsere Mägen übrig ist, jedenfalls haben mir früher Weizen und Gerste ansichtsmäßig auch gut gefallen. Das kommt dann vermehrt aus den Ländern, die diese Dinge oben in der Breite noch nicht aufgesetzt haben. Aber na ja, man kann ja nicht alles haben, oder? Jedenfalls wünsche ich mir für die Zukunft ein gutes Energiemanagement, abgesprochen mit den Nachbarländern und auch keine Pseudo-Scheunen, wo man ein Pultdach mit Solarmodulen baut, nichts darunter und das nur, um die maximale Förderung zu bekommen. Funktionierende Landwirtschaft inbegriffen, kann man da sehr wohl nachbessern. Und bitte auch machen.

Ein Gedanke zu „Es glitzert zwischen großem Spargel

  1. Ein Grund ist sicherlich, dass man für die „Bepflasterung“ mit Solarmodulen auf Gebäuden mehr Geld bekommt als an der Autobahn und dort noch mehr als auf sonstigen Flächen. Somit entsteht viel in Sichtweite (Autobahn). Aber leider werden dann auch unnütze Kalthallen oder Dächer auf Stelzen gebaut, nur um an das Geld heranzukommen.
    Das erzähle mal einem. Neue Regelungen müssen her, mit Kürzung der Mittel alleine ist es nicht getan, denn eigentlich wollen wir doch nachwievor in diese Energien (vernünftig) einsteigen, oder?

    Gruß Chris

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