OmniSecure in Berlin

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Hier also ein Post zur OmniSecure, welche diese Woche in Berlin stattgefunden hat.

Geht man um das Eventhotel herum, dann sieht man auf der Rückseite viele ebenerdige Büros und einen Manager vom Esplanade, der auch ‚mal nach Facebook schaut und gerade Fotos sortiert. Schon lustig, wie durchdringend das alles geworden ist…
 
Omni 10 T in OmniSecure in Berlin
 
Und worum ging es denn eigentlich? Um Mobile Payment, Chipkartentechnologie und Sicherheit in der Informationstechnik. Um Connected Living, das Internet der Dinge und moderne (Energie)netze. Wie man als Unternehmen der Branche sich nicht von den Großen erdrücken lässt und seine Geschäftsprozesse aufbaut.
 
Omni 02 T in OmniSecure in Berlin
 
Manche mögen FIDO und Secure Elements und das PSD2 übererfüllen. Julia Faesser, Director Digital Payment von Mastercard, eher die Balance zwischen Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Derzeit konsolidiert sich einiges, mal sehen, was für Bezahlmöglichkeiten mittelfristig übrig bleiben. Wer auch immer was betont aus seinen eigenen Zielen heraus, Bezahlen mit dem Handy muss in der Zukunft eine gute Bedienbarkeit haben und möglichst transparent für den Nutzer sein.
 
Omni 03 T in OmniSecure in Berlin
 
Eigentlich gibt es ja viel mehr bei neuen Technologien, wie im Smarthome, Automotive oder den Energiethemen der Zukunft. Aber Payment oder das Bezahlen ist immer so ein Anker, wo man sich mit jedem darüber unterhalten kann.
Da ist das kleine „Waves“-Symbol auf modernen Kreditkarten mit „paypass“ oder „paywave“ mittlerweile gut bekannt. Aber da gibt es sicher auch noch Aufholebedarf in der Kommunikation.
 
Omni 04 T in OmniSecure in Berlin
 
Und daneben gibt es nun Apple-Pay und Samsung-Pay und einige weitere Lösungen für die Handynutzer mittlerweile. Mit den Großen kann der „Normalbürger“ schon mehr anfangen, weil es auch immer wieder Schlagworte in den Medien sind. Samsung strengt sich derzeit richtig an und möchte nach Korea, den US und Spanien, auch in ganz Europa sein Bezahlsystem ausrollen. Eine grundlegende Idee ist, Tickets oder Values auf stabile Token zu übertragen, also „Geld“ vom Handy auf ein Armband im Schwimmbad oder dem Rockkonzert zur weiteren Nutzung. Das funktioniert auch schon, nicht nur bei besagter Firma. Und ist nicht ganz neu. Aber am besten hat das Ganze auf der OmniSecure tatsächlich Nathalie Oestman „verkauft“…
 
Omni 05 T in OmniSecure in Berlin
 
Am meisten hat mich aber der Vortrag von Cord Bartels beeindruckt, denn wenn wirklich die Lücke zwischen einer ISO14443 und dem NFC-Forum geschlossen wird, dann wachsen kontaktlose Karten und Mobiles wirklich zusammen und alles ergibt ein besseres Ganzes. Gute Nachrichten für das eTicketing, Bezahlwesen und eigentlich alle Identifikationsbelange, wo verschiedene Endgeräte zum Einsatz kommen. Und ein Kompliment für die dafür getane Arbeit!
 
Omni 08 T in OmniSecure in Berlin
 
In einer Session konnte man dann per Handy auch Kommentare auf die Leinwand posten und je nach Bedarf die Stimmung drücken oder heben. Ein nettes Gimmick und um Aufmerksamkeit bei den ganz harten Tippslern zu erreichen. Ja, die gibt es in solchen Foren bei erwachsenen Menschen auch.
 
Omni 09 T in OmniSecure in Berlin
 
Und letztlich ging es auch darum, ob und wie man als Mensch in einer vermeintlich guten, weil allseits vernetzten Welt zurecht kommt. Einiges ist im Umbruch und kommt auf uns zu. So in der Bezahlwelt als auch im täglichen Leben. Mögen wir unseren Weg finden…
 

Swen Hopfe

 

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