Wecker mit Photon

Eigentlich ist es ja ganz einfach, denn der Photon bietet viele Einsatzmöglichkeiten. Da es aber dadurch schon einige interessante Projekte gibt, wollten wir für den Anfang etwas Neues machen. Also warum nicht einen Digitalwecker konstruieren, der ganz auf die eigenen Bedürfnisse angelegt ist…
 
Weck01 T in Wecker mit Photon
 
Und in der klassischen Form. Dazu soll ein Wecker aus dem Tchibo-Regal als Gehäuse dienen. Preiswert erworben, nehmen wir den dann auseinander, denn er soll mit der eigenen Elektronik bestückt werden.
 
Weck03 T in Wecker mit Photon
 
Im Gehäuse findet sich genügend Platz, um alles zukünftige zu verstauen. Wecker und Ziffernblatt werden vom Quartzwerk befreit und erhalten eine Aussparung für das neue OLED-Display. Zwei weitere LED in der Front dienen als Lichtwecker (weiß) und Statusanzeige (blau). Vorher testen wir unsere Schaltung auf einem Breadboard und passen die Software auf unsere Bedürfnisse an…
 
Weck04 T in Wecker mit Photon
 
Unser Wecker erhält drei Eingabetasten, der Knopf oben am Gehäuse wird weiterverwandt, mit ihm schalten wir den laufenden Alarm aus und nutzen ihn noch als Shift-Taste für die Eingabe. Die Stromversorgung sollen vier NiMH-Micro-Zellen mit geringer Selbstentladung übernehmen.
 
Weck05 T in Wecker mit Photon
 
Damit wir den Status des Photon noch etwas im Blick haben, erhält der Rückseitendeckel dann auch noch eine Aussparung für die RGB-LED. Unsere Software hat dann auch einige hausgemachte Features bekommen. Zwei Weckzeiten gibt es, wobei der Wecker erkennt, ob gerade Wochenende ist und die richtige Weckzeit dafür schaltet. Auf Knopfdruck lässt sich die Uhrzeit per Internet aktualisieren, danach werden alle nicht notwendigen Stromverbraucher abgeschaltet. Im Normalbetrieb ist Wi-Fi also aus. Das hilft bei der Akkulaufzeit und zusätzliche Strahlenbelastung neben dem Bett muss ja auch nicht sein.
 
Weck07 T in Wecker mit Photon
 
Und natürlich lassen sich beide Weckzeiten über den zweiten Rückseitentaster stellen. Der Einfachheit halber im 10-Minuten-Abstand, wer muss schon genau um 6.37 Uhr aufstehen? Letztlich handelt es sich um einen Gebrauchsgegenstand, der muss was taugen, sonst wird er im Alltäglichen nicht akzeptiert, auch, wenn wir zu Hause im Moment die einzigen Tester sind…
 

Swen Hopfe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Blue Captcha Image
Refresh

*